Chronik des Musikvereines Marchtrenk

1851

Die Aufzeichnungen, die aus dieser Zeit zur Verfügung stehen, sind außerordentlich dürftig. Nach mündlicher Überlieferung schlossen sich im Jahre 1851 mehrere Musikbegeisterte zur sogenannten „Musikgesellschaft Marchtrenk" zusammen. Der heutige Musikverein. Somit ist er der älteste Verein der Stadt Marchtrenk. Der Impuls zu dieser Vereinsgründung kam aus Kappern, einer Ortschaft östlich von Marchtrenk. Als Initiator wird in diesem Zusammenhang Herr Ignaz Schrangl genannt, der am 19.April 1884 für die langjährige Mitgliedschaft von der Musikgesellschaft Marchtrenk als ,,Vater SchrangI" zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Er war außerdem Träger des goldenen Ehrenzeichens vom Bund der Nichtberufsmusiker. In den ersten Jahrzehnten wirkte als Kapellmeister unter anderem auch Johann Wiesinger aus Holzhausen, später Tischlermeister in Marchtrenk. Sein Nachfolger wurde Kapellmeister Johann Haidinger.

1884

In der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden überall in Österreich diverse Vereine, sodass neben Heimat-, Spar- und Gesangsvereinen heute in praktisch jeder Gemeinde eine Blasmusik anzutreffen ist. Die inoffiziellen Anfänge einer Marchtrenker „Musi“ liegen noch vor der Schaffung eines förmlichen Vereinsrechtes im Staatsgrundgesetz von 1867. Mit dem offziellen Gründungsdatum 10. Dezember 1903 ist der Marchtrenker Musikverein im Vereinsregister eingetragen.

1904

Ein mit 10.Jänner 1904 begonnenes Protokollbuch des Musikvereines gibt weiter Aufschluss über das musikalische Leben in Marchtrenk. Als Obmann dieses Zeitabschnittes wird der Fabriksbesitzer Ernst Becker genannt. Als Obmann Stellvertreter fungierte Schulleiter R. Rainer, als Kassier Johann Kumpl und als Schriftführer Ferdinant Wimmer, der aber bald darauf von Schulleiter Vinzenz Müller, einem begeisterten Sänger abgelöst wurde. Kapellmeister war Schuhmachermeister Josef Fischil. Geprobt wurde in verschiedenen Gasthäusern, später auch in der Werkstatt der Tischlerei Kumpl.

1910

Durch das erste Auftreten einer heute nicht näher identifizierbaren „Streichmusik“ kündigte sich bei einer Marchtrenker Hochzeit im Mai 1910 eine Besonderheit der oberösterreichischen Kulturlandschaft an. Unter der Schirmherrschaft des Fabrikanten Wilhelm Becker, Vorstand der Marchtrenker Liedertafel, formierte sich das damals so genannte Beckersche Salonorchester, das unter der Leitung eines „Herrn Augsüßer“ am 15. Jänner 1911 sein erstes nachweisbares Konzert veranstaltete und den Grundstein des Marchtrenker Sinfonieorchester bildet.

Die Anfangsjahre des Sinfonieorchesters liegen weitgehend im Dunkeln, wohl auch weil bald der Erste Weltkrieg das gesamte gesellschaftliche Leben nachhaltig bestimmen sollte. Die k.u.k. Armee errichtete östlich der 2000-Einwohner-Gemeinde ein Lager für 35.000 Kriegsgefangene, dessen Wasserturm heute das letzte in Oberösterreich vorhandene kriegsbedingt errichtete Gebäude ist. Mehrere Kapellmeister dieser Zeit kamen aus der Lagermannschaft.

Durch die folgenden Ereignisse des ersten Weltkrieges war das Vereinsleben stark beeinträchtigt, da viele Musiker des Kaisers Rock anziehen mussten. So auch Kapellmeister Fischil, der schließlich an den Folgen eines Kriegsleidens daheim verstarb. Während des Krieges fanden sich als Kapellmeister zum Großteil Leute aus der Marchtrenker Lagermannschaft des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers, wie zum BeispieI Hauptmann Albrecht und die Unteroffiziere Fischer und Kopetzky. Nach Beendigung des ersten Weltkrieges übernahm Gastwirt Rudolf Stritzinger und anschließend Schuhmachermeister Mitterbauer die Kapellmeisterstelle.

1928

Einen besonderen musikalischen Aufschwung verzeichnete der Musikverein Marchtrenk im Jahre 1928 durch die Bestellung des Cafetiers Hans Schmiedhuber zum Kapellmeister. In dieser Zeit war auch der als Pianist bekannte Lehrer Bachleitner, genannt ,,Bacchus", aktiv.

1930

Seit 1930 lagen die finanziellen Geschicke in den bewährten Händen des Kassiers Karl Hofwimmer, welcher zu Allerheiligen des Jahres 1906 bereits zum ersten Mal ausrückte.

1932

Das Strecihorchester probte in verschiedenen Gasthäusern. Die Besetzung muss man sich eher klein vorstellen: Nach einem historischen Foto von 1932 zu urteilen, müssen die zehn Streicher des Orchesters in symphonischer Hochform gewesen sein, um gegen elf Bläser und einen Schlagwerker anzuspielen. Die Bassgruppe bestand aus einem Cello und einem Kontrabass. Schon damals spielte man – im Gegensatz zum Blasorchester – in Zivil.

1934

Schon in der Anfangszeit gastierte das Streichorchester in der näheren Umgebung. So etwa 1934 in Kremsmünster, wo man immerhin 124 Eintrittskarten absetzen konnte. Einige der Musiker waren äußerst vielseitig : Hans Graf etwa spielte in beiden Vereinsorchestern abwechselnd Violine und Trompete, später auch Fagott, leitete in den 1930er-Jahren eine Jazzkapelle, war nach dem Krieg Kapellmeister beider Orchester und wurde später Lehrer am Brucknerkonservatorium . Nachdem der Zweite Weltkrieg das Vereinsleben vollständig zum Erliegen gebracht hatte, folgte ab 1946 ein eindrucksvoller Aufstieg. In diesem Jahr probte das aus 13 Musikern bestehende Streichorchester neun Mal in der Tischlerwerkstatt Kumpl und zeigte sein Können bei sieben Auftritten.

1935

Dem zivilen Erbe der Liedertafel ist auch die Mitwirkung von Frauen im Streichorchester zu verdanken. Auf einem Foto aus dem Jahr 1935 sitzen die Damen Jungmeier und Schropf ohne Instrumente zu beiden Seiten des Kapellmeisters Hans Schmidhuber; offenbar bedienten sie die Tasteninstrumente Klavier und Harmonium, die wenig später in den Besetzungslisten geführt sind. Noch 1959 wird eine Frau als Harmoniumspielerin erwähnt.

1936

Am 5.Juli 1936 nahm das Blasorchester mit Kapellmeister Hans Schmidhuber an einem Preisspiel in Leonding teil. Bei dem Preisspiel wurde die Feodora-Ouvertüre von Peter I. Tschaikowsky und der Olympia Marsch von Labsky vorgetragen. Das Orchester erreichte dabei einen dritten Preis und erhielt dafür 20 Schilling.

1939

Im Jahre 1939 verließ Kapellmeister Schmiedhuber Marchtrenk und Ernst Preining übernahm anschließend diese Stelle. Während dieser Zeit wurde dem Musikverein Marchtrenk ein kommissarischer Leiter, FahrdienstIeiter Hofer, übergeordnet. Während des Zweiten Weltkriegs verringerte sich der Stand der ausübenden Mitglieder auf sechs (zwei Frauen und vier Männer).

1946

Nach verschiedenen Schwierigkeiten, besonders auf das Sammeln der Musikinstrumente und des Notenmaterials bezogen, fand am 14. September 1946 eine Ausschusssitzung statt, in der die Wiederbelebung des alten Vereins beschlossen wurde. Besondere Verdienste um diese Reorganisation haben sich die Musiker Franz Burgstaller, Ernst Preining, Hans Graf, Karl Hofwimmer und Fritz Landgraf erworben. Nach mühevoller Kleinarbeit wurde dann bei der am 13. Oktober 1946 abgehaltenen Vollversammlung Franz Burgstaller zum Obmann und der Musiklehrer Hans Graf zum Kapellmeister gewählt. So gelang es, nicht nur das Blasorchester, sondern auch das Streichorchester zu reaktivieren. Es wurde zu verschiedenen Anlässen ausgerückt und auch Konzerte für die Öffentlichkeit veranstaltet. Zum weiteren Aufschwung haben auch die nach dem Zweiten Weltkrieg in Marchtrenk und Umgebung angesiedelten Bürger wesentlich beigetragen.

1948

Da die letzte Neuuniformierung der Musikkapelle im Jahre 1930 durchgeführt wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg keine Uniformen mehr vorhanden waren, musste der Musikverein 1948 eine Neueinkleidung der Blasmusik vornehmen. Diesmal wurde jedoch an Stelle einer Uniform eine Steirertracht mit Ausseerhüten gewählt.

1950

Im Jahre 1950 musste Hans Graf seine Stelle als Kapellmeister aus beruflichen Gründen zurücklegen. Von da an erfolgte eine Teilung der Dirigentenstelle. Der Lehrer Kurt Matulik übernahm die Stelle eines Kapellmeisters für das Blechorchester und Ernst Preining für das Streichorchester.

1951

1951 feierte der Musikverein unter Beteiligung vieler Gastkapellen und der Bevölkerung von Marchtrenk sein 100-jähriges Bestandsjubiläum.

1953

Bereits im Jahre 1953 musste wieder eine Neueinkleidung der Blechkapelle vorgenommen werden, da die Stoffqualität der Trachtenanzüge sich als typisches Nachkriegsprodukt herausstellte und sehr schlecht war.

1954

Am 16.1.1954 wurde der Musiklehrer Hans Graf für seine besonderen Verdienste als aktiver Musiker und Funktionär zum Ehrenkapellmeister ernannt. Die gemeinsamen kulturellen Interessen ließen es als vorteilhaft erscheinen, den in Marchtrenk bestehenden gemischten Chor in den Musikverein einzugliedern.

1956

Die seit langem notwendige Neuinstrumentierung der Blaskapelle konnte im Jahre 1956 verwirklicht werden. Damit waren für den Verein große finanzielle Sorgen verbunden. Nach Aufnahme eines Darlehens war es dann so weit, dass die erste Ausrückung noch im gleichen Jahr erfolgen konnte. Der Verein entfaltete daraufhin eine erstaunliche Aktivität auf musikalischem Gebiet. So folgten mehrere Veranstaltungen hintereinander, wie Frühlingskonzert, Mozartkonzert, Herbstkonzert, Adventkonzert und Silvesterfeier, um für den Verein neue Einnahmequellen zu erschließen.

In den folgenden Jahren zeigte sich bei den verschiedenen Veranstaltungen, dass sich die Zusammenarbeit der drei Klangkörper sehr positiv auswirkte. Die Besucherzahl erhöhte sich mit jedem Konzert und auch der finanzielle Erfolg blieb somit nicht aus. Schon damals wurde das Problem des Musikernachwuchses und damit die Frage der Gründung einer Musikschule aktuell. Leider war dazu keine Möglichkeit gegeben. Auf Grund besonderer Verdienste um die Wiederbelebung und Reorganisation des Musikvereines in schwierigen Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Oberamtsrat Franz Burgstaller zum Ehrenobmann ernannt.

1957

1957 wurden Kapellmeister Ernst Preining und Ludwig Schmiedinger für besondere Leistungen und treue Mitarbeit zu Ehrenmitgliedern des Musikvereins bestellt.

1959

1959 legte Karl Hofwimmer die Stelle des Stabführers wegen seines hohen Alters und auch aus gesundheitlichen Gründen endgültig zurück. Als Nachfolger wurde Alois Odehnal bestellt. Nach einer etwas kritischen Situation innerhalb des Vereins, als Kapellmeister Matulik aus persönlichen Gründen alle seine Funktionen zur Verfügung stellte, sprang Ernst Preining als Kapellmeister für das Blas- und Streichorchester ein, die Chorleiterstelle übernahm Franz Fugger. Bösen Gerüchten, die schon von einer Auflösung des Musikvereins Marchtrenk wissen wollten, wurde damit der Boden entzogen. Auf Grund seiner bevorstehenden Übersiedlung nach Wels Iegte Direktor Karl Paulus die Obmannstelle nieder. Neben seiner Tätigkeit als Obmann war sein Name eng verbunden mit der humorvollen Conference bei den schon zur Tradition gewordenen Frühjahrs- und Herbstkonzerten. Zwischendurch führte Obmann Stellvertreter Hans Graf die Geschäfte weiter.

1961

Ende 1961 traf den Verein ein schwerer Schlag, als Obmann und Ehrenkapellmeister Hans Graf plötzlich und vollkommen unerwartet verstarb. Es folgte nun eine Zeit für den Musikverein Marchtrenk, die sowohl von inneren, als auch von äußeren Unsicherheiten geprägt war. Trotz mehrmaligen Wechsels der musikalischen Führung konnte keine einheitliche Linie gefunden werden und die angestrengten und redlichen Bemühungen der Kapellmeister Alfred Kropsch, Kurt Matulik und Willi Rescheneder, hier Abhilfe zu schaffen, brachten nicht den gewünschten Erfolg.

1963

In dieser unsicheren Vereinsperiode stellte sich Schriftführer Fritz Landgraf als Obmann zur Verfügung. Besonders in der Frage des gemischten Chores ergaben sich immer größere Differenzen, die schließlich im März 1963 zu dessen Auflösung führten. In selbstloser Weise legte hierauf Obmann Fritz Landgraf seine Stelle zurück, um es dem Verein zu ermöglichen, eine neue Führung zu bestellen. Bei der außerordentlichen Vollversammlung am 4. Mai 1963 wurde Hubert Schatzl, Fleischhauer Meister in Marchtrenk, zum neuen Obmann gewählt, der mit seinen Funktionären sofort daran ging, die aufgetretenen Schwierigkeiten und Differenzen zu beseitigen. Ein besonderer Erfolg gelang dabei, als sich der Gendarmeriebeamte Franz Petscher in einer Aussprache mit Obmann Schatzl bereit erklärte, die musikalische Leitung der Blaskapelle zu übernehmen.

1964

Bei der am 27. Juni 1964 abgehaltenen Mitgliedervollversammlung wurde Franz Petscher einstimmig zum Kapellmeister für das Blasorchester gewählt und damit seine bis dahin vorläufige Berufung bestätigt. Für die Leitung des Streichorchesters wurde Ernst Preining bestellt. Da Alois Odehnal aus beruflichen Gründen die Stabführerstelle zurücklegte, wurde Josef Burgstaller mit dieser Funktion betraut. Die tatkräftige Führung von Obmann Hubert Schatzl und den übrigen Funktionären zeigte schon bald ihre Früchte. Noch im gleichen Jahr konnte die Blaskapelle in eine neue Uniform eingekleidet werden. Am 1. August 1964 zog die Blaskapelle unter Kapellmeister Franz Petscher mit Marschmusik durch den Ort und präsentierte die neue Uniform den vor dem Gemeindeamt versammelten Gemeindevertretern und der Bevölkerung. Auch musikalisch gelang ein guter Start, denn beim ersten Antreten im Rahmen eines Marschmusikwettbewerbes konnte ein 1. Rang mit Auszeichnung erreicht werden.

1965

Ein lang ersehnter Wunsch des Vereines ging im Herbst 1965 in Erfüllung, als von der Gemeinde ein geeignetes und entsprechendes Probelokal in der Hauptschule zur Verfügung gestellt werden konnte.

1966

Ein neuerlicher schwerer Schlag traf den Musikverein Marchtrenk am 8. November 1966, als ganz plötzlich und unerwartet Obmann Hubert Schatzl verstarb. Seiner zielbewussten Führung verdankt der Verein die Grundlage seiner Aufbauarbeit. Als Obmann hat er den Verein stets mit Umsicht und Verantwortung geführt. An den Folgen eines Verkehrsunfalles starb einige Tage später der ehemalige, langjährige und verdiente Kapellmeister Kurt Matulik.

1967

Am 26. Febuar 1967 wurde der Vereinsvorstand neu bestellt. Obmann wurde Dipl.-Ing. Albert Neundlinger, Obmann Stellvertreter Franz Fugger. Die Kapellmeister Franz Petscher für das Blasorchester und Ernst Preining für das Streichorchester wurden in ihren Funktionen neuerlich bestätigt. Damit war für die folgenden Jahre die so notwendige Ruhe für ernste Arbeit eingetreten und die schon unter Obmann Schatzl begonnene Aufbauarbeit konnte weitergeführt werden. Besondere Verdienste hat sich hierbei Kapellmeister Franz Petscher erworben, indem er sich der Ausbildung junger Musiker in organisatorischer Weise annahm und ihnen die entsprechenden Lehrer vermittelte. Dadurch war es auch möglich, das musikalische Niveau ganz bedeutend zu

1969

Dank großzügiger Unterstützung durch die Gemeinde Marchtrenk und der gesamten Bevölkerung gelang es, die Blaskapelle 1969 in eine neue Tracht einzukleiden. Der Entwurf dieser Tracht entstand nach eingehender Beratung durch Prof. Dr. Lipp vom Landesmuseum Linz. Sie entspricht jener Tracht, wie sie in der Gründerzeit des Vereins um 1850 im Alpenvorland getragen wurde. Diese farbenprächtige Tracht wurde von dem ortsansässigen Schneidermeister Walter Groß hergestellt. Am 3. Mai 1969 stellte im Rahmen des Frühjahrskonzertes das Blasorchester unter der Leitung von Franz Petscher die neue Tracht vor.

 

1970

Die stark gewachsene Präsenz des Rundfunks hat allmählich die klassischen Aufgaben eines „Salonorchesters“ obsolet werden lassen, was sich über kurz oder lang im Selbstverständnis und in der Programmgestaltung des Streichorchesters niederschlagen musste. Stagnierende Mitgliedszahlen, schlechter Probenbesuch und Versuche, die Attraktivität von Konzerten durch die Beteiligung medial bekannter Humoristen zu steigern, markieren eine Phase der „Selbstfindung“, die das Orchester bis in die 1970er-Jahre durchlief und in der Neuerfindung als echtes „Sinfonieorchester“ mit einem entsprechenden Repertoire mündete.

 

1971

Am 12. und 13. Juni 1971 wurde das 120-jährige Jubiläum des Musikvereins Marchtrenk festlich begangen. Bei dem in Verbindung mit diesem Jubiläum durchgeführten Bezirksmusikfest beteiligten sich bei der Konzertwertung 16 Musikkapellen. Beim Festkonzert der Streich- und Blasmusik wurde eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der beiden Klangkörper demonstriert. Im Verlauf dieses Festkonzertes wurde auch O.A. Franz Burgstaller mit einer Urkunde für die Aufbauarbeit des Vereins in den Jahren 1946 bis 1955 und für seine über 50-jährige Tätigkeit als aktiver Musiker geehrt.

 

1972

Eine besondere Herausforderung stellte am 15. und 16. Juli 1972 die durchgeführte Auslandsreise nach Maitenbeth in Oberbayern dar. Zu dieser 100-jahrigen Gründungsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Maitenbeth war auch die Blasmusik des Musikvereins Marchtrenk eingeladen.

1973

Mit 5. Juni 1973 übergab Ehrenkapellmeister Ernst Preining seine Funktion als Kapellmeister des Streichorchesters wie bereits vorangekündigt an den Kapellmeister-Stellvertreter Leo Weber bis zur definitiven Bestellung. Mit Leo Weber machte sich schon bald eine deutliche Hebung des künstlerischen Niveaus bemerkbar. Die enge Verbindung zur Musikschule brachte seither einen kontinuierlichen Fluss junger, gut ausgebildeter Musiker und – nun erstmals nachhaltig! – auch Musikerinnen hervor.

1975

Schon immer war es ein besonderer Wunsch des Musikvereins, einen eigenen Probenraum zu haben. Dieser Wunsch wurde bei der Jahreshauptversammlung am 8. März 1975 wahr. Bürgermeister LA Reisinger übergab mit diesem Datum das neue Probelokal im Gebäude der Volksschule 1 an die Vereinsführung.

1976

Eine interessante Anforderung stellte der ORF an das Blasorchester des Musikverein, durch seine Einladung, die musikalische Umrahmung der Sendung ,,Autofahrer unterwegs" zu übernehmen. Auch diese Livesendung kann als gelungene Demonstration gewertet werden.

1978

Ein besonderer Tag für den Musikverein Marchtrenk war auch der 21. Mai 1978. Mit diesem Tag wurde das neue Volkshaus als Kulturstätte für Marchtrenk unter Mitwirkung der Blasmusik feierlich eröffnet. Nun waren damit auch die Probleme, die bei größeren Konzertveranstaltungen immer wieder auftraten geIöst.

1980

Die neugegründete Big Band unter Kapellmeister Robert Habenschuss konnte sich erstmalig beim Musikerball am 18.Jänner 1980 dem Marchtrenker Publikum vorstellen. Franz Petscher, konnte aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen die Funktion des Kapellmeisters im Blasorchester nicht mehr weiter ausüben. Man einigte sich für die Nachfolge auf den jungen Musiker Robert Habenschuss, welcher schon praktische Erfahrungen bei der Leitung der Big Band hatte. Er übernahm von diesem Zeitpunkt an bis zur definitiven Bestellung das Amt des Kapellmeisters der Blasmusik.

1981

„70 Jahre Streichorchester“ – so lautet der Titel einer sorgfältig gestalteten Festschrift, die anlässlich dieses Jubiläums herausgegeben wurde. Die Feierlichkeiten fanden ihren Höhepunkt in einem Festkonzert, das am 28. März 1981 im Volkshaus vor zahlreichem Publikum aus Marchtrenk stattfand.

1984

Nach längerer Zeit wurde wieder versucht, das Streich- und Blasorchester in einem getrennten Frühjahrskonzert agieren zu lassen. Ein Highlight in der Geschichte des Musikvereins Marchtrenk war eine Auslandsreise der Blasmusik zu den 29. Internationalen Rasteder Musiktagen vom 10. bis 12. August 1984.

1985

Am 28. August 1985 legte der Kapellmeister des Streichorchesters Leo Weber seine Dirigentenfunktion aus gesundheitlichen Gründen zurück. Robert Habenschuss, bereits Kapellmeister des Blasorchesters, übernimmt interimistisch die Leitung des Streichorchesters. Ab 1985 war Robert Habenschuss offiziell Kapellmeister des Sinfonieorchesters und leitete damit eine von künstlerischer Verwegenheit geprägte Blütezeit des Orchesters ein. Unter seiner Leitung kam es 1986 – nach fast 40-jähriger Pause – erstmals wieder zu einem Silvesterkonzert, das mit seinen beliebten Wiener Operettenmelodien über Jahre zu einer nahezu festen Tradition wurde.

1986

Von 13. bis 15. Juni fand das 135-jährige Bestandsjubiläum mit einem Bezirksmusikfest in Marchtrenk statt. Neben der Marschwertung, bei der 26 Kapellen teilnahmen, gab es auch eine Konzertwertung in der Großturnhalle und einen Festakt am Marktplatz.

1988

Dagobert Kropsch übernimmt das Amt des Stabführers von Burgstaller Josef.

1994

Am 26. März übersiedelte der Musikverein das gesamte Inventar in das neue Probelokal in der Tonstraße 1a. Die erste Probe des Blasorchesters fand dann am 30.März 1994 und des Sinfonieorchesters am 31. März statt.

1996

Robert Habenschuss übergab den Kapellmeisterstab an den damals 20-jährigen Markus Springer, der außer zu den örtlichen Frühjahrs-, Herbst- und Silvesterkonzerten auch bei zahlreichen Gastspielen, die den Klangkörper bis über die Landesgrenze hinaus führten, dirigierte. Professionelle Solisten stehen seither so regelmäßig mit dem Orchester auf dem Podium wie Chöre aus der Umgebung, eine Rockband so selbstverständlich wie ein Operettentenor.

1997

Im Oktober 1997 fand am Marktplatz die Präsentation der erneuerten Tracht statt. Mit Marschmusik bedankte sich die Musiker bei den Mitgliedern des Gemeinderates, bei unterstützenden Firmen und der Bevölkerung für die großzügigen Spenden. Die Erneuerung der Tracht erfolgte durch die Schneiderei Koller aus Tumeltsham.

1999

Mit rund 40 Musikern und deren Begleitung gab es im Juni 1999 einen Ausflug nach Brüssel. Neben der Erkundung der der Stadt war ein musikalischer Auftritt bei der „Austrian International Party“ der Höhepunkt.

2000

Beim traditionellen Stadtfest war der Musikverein erstmals mit einem eigenen Zelt vertreten und versorgte die Gäste sowohl kulinarisch als auch musikalisch. Markus Springer und die Geigenlehrerin Sabine Mes veranstalten viele Jahre Probentage für Musikschüler. Ihnen verdankt der Musikverein eine große Beitrittswelle junger MusikerInnen.

2001

Mit einem Festkonzert am 7. April feiert der Musikverein im ausverkauften Volkshaus sein 150 jähriges Jubiläum.

2004

Markus Springer übergab den Kapellmeisterstab des Blasorchesters an Franz Eder, während er das Sinfonieorchester bis dato weiterführt.

2006

Am 17. Februar wurde unter der Leitung von Bgm. Fritz Kaspar die Wahl des neuen Vorstandes durchgeführt und Dipl.Ing. Rudolf Hubmer einstimmig zum neuen Obmann gewählt. Der Ausflug des Musikvereins Marchtrenk führte im September in die Weinstadt Röschitz in Niederösterreich. Unter der Leitung von Markus Springer spielte das Sinfonieorchester ein Silvesterkonzert mit Tenor Gunter Köberl.

2008

Harald Leibetseder machte 2008 die Ausbildung zum Stabführer und hat die ersten Ausrückungen in dieser Funktion bereits erfolgreich absolviert. Auf Initiative von Kapellmeister und Musikschullehrer Markus Springer fanden Musikerlebnistage auf der Helfenberger Hütte mit 26 SchülerInnen der Musikschule Marchtrenk statt.

2009

Am 7. Juni spielte das Blasorchester einen Frühschoppen auf der Hochsteinalm. Wieder wurden Musikerlebnistage organisiert. Diesmal im alten Pfarrhof in Hollenstein mit einem Abschlusskonzert am 27. September im Probelokal des Musikvereins.

2010

Ein großartiges Frühjahrskonzert veranstaltete das Sinfonieorchester mit dem Chor „Coro Carissimi“ vom Linzer Musikgymnasium unter der Leitung von Dr. Michael Wruss. Der Musikverein Marchtrenk hat mit Ines Brandstetter eine Stabführer Stellvertreterin. Ihr Debüt absolvierte sie beim Maibaumstellen am Stadtplatz bestens. Auch beim traditionellen Weckruf am 1. Mai bewies sie weibliche Führungsqualität.

2011

Das traditionelle Herbstkonzert des Musikvereins am 13. November stand ganz im Zeichen des 100-jährigen Bestehens des Sinfonieorchesters. Das Konzert mit dem Festakt, bei dem das Geburtstagskind offiziell gewürdigt wurde, wurde vom Blas- und Sinfonieorchester gestaltet.

2012

Am 28. Jänner fand – nach längerer Abstinenz - wieder ein Ball des Musikvereins statt. Der Pfarrsaal verwandelte sich in einen Ballsaal voll Musik, Tanz und guter Laune. Zu den Klängen des Streichorchesters eröffneten junge Musiker und Musikerinnen mit der Fächerpolonaise, die Big Band unterhielt abwechselnd mit dem Streichorchester die Gäste mit guter Tanzmusik. Die Blasmusik trat nach mehrjähriger Pause am 16. Juni in Offenhausen unter Stabführer Harald Leibetseder zur Marschwertung an und wurden mit einer Auszeichnung belohnt! Im Herbst übernahm Christian Hatzenbichler aus Molln das Kapellmeisteramt von Franz Eder. Der alljährliche Ausflug des Musikvereins führte ins Weinviertel nach Röschitz. Dort wirkten das Blas- und Sinfonieorchester als musikalische Umrahmung des Röschitzer Winzerfestes vom 31. August bis 2. September mit.

2013

Zum zweiten Mal veranstaltete der Musikverein eine rauschende Ballnacht im bis zum letzten Platz gefüllten Pfarrsaal. Nach anfangs jährlicher Wiederholung findet der Ball nun alle zwei Jahre statt.

Bei der Frühjahrsgala des Blasorchesters am 6. April erlebten die Besucher die Uraufführung vom „Marchtrenker Marsch“, den Kapellmeister Christian Hatzenbichler als „Einstandsgeschenk“ komponierte. Die Partitur wurde offiziell an Bürgermeister Paul Mahr übergeben und soll die musikalische Visitenkarte unserer Stadt sein.

Aus „Musik in der Alten Kirche“ wurde die Veranstaltungsreihe „Kulturraum Alte Kirche“ mit Markus Springer als Intendant - eine Zusammenarbeit von Kulturreferat und Katholisches Bildungswerk.

2014

Beim Herbstkonzert wurde als ältestes Mitglied des Musikvereins Hermann Köhrer, der seinen 90er (!) feierte, zum „Musikalischen Botschafter des Musikvereins Marchtrenk“ ernannt. Nach 26 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Stabführer übergab Dagobert Kropsch dieses Amt an Harald Leibetseder.

2015

Im Zuge einer Wirtshausroas überfielen am Faschingsdienstag ein Dutzend Musi-Verein-Mexikaner die City von Marchtrenk. Jeder von ihnen war schwer bewaffnet mit Trompete, Flöte, Tenorhorn oder Trommel. Sie erstürmten ein Lokal nach dem anderen und suchten nach dem Fasching, der sich in Marchtrenk versteckte. Gemeinsam mit den Gästen feierten die Eindringlinge eine lustige Fiesta, bevor sich der Fasching wieder für ein Jahr verabschiedete. Hossa! Seither findet die Wirtshausroas jeden Faschingsdienstag statt. Im Rahmen von „Kunst und Kultur an der Traun“ gab das Sinfonieorchester am 4. Juli abends ein „Ope(r)n Air Konzert“. Es wurden, wie der Name schon sagt, Opernmelodien beim Kraftwerk Marchtrenk unter freiem Himmel aufgeführt. Die beiden ausgezeichneten Solisten, die Sopranistin Valentina Kutzarova und der Bassbariton Manfred Mitterbauer begeisterten das Publikum.

2016

Eines der erfolgreichsten Konzerte war auch gleichzeitig das letzte im Volkshaus. 600 Besucher kamen am 10. April zur Disneyparade um die Kinder und die MusikerInnnen des Blasorchesters unter Christian Hatzenbichler zu hören und zu sehen. Mit dabei waren Kinder der beiden Volksschulen und die Balletklasse der Landesmusikschule Marchtrenk.

Am 2. Juli sollte eine Wiederholung des erfolgreichen Ope(r)n Air vom Vorjahr am Stadtplatz stattfinden. Wetterbedingt musste es allerdings in den neuen Kulturraum Trenk.S verlegt werden und war somit das erste Konzert im neuen Veranstaltungszentrum.

Der Musikverein wurde um einen wichtigen Klangkörper reicher: Das Jugendblasorchester „Marchtrenker Klanghaufen“. Johannes Hubmer gab den Takt vor und Karina Scheuchenegger kümmerte sich um das Organisatorische. Die Stadtgemeinde hat die begeisterten Jungmusiker mit fröhlichen T-Shirts ausgestattet. Unter dem Motto „Hereinspaziert“ fand zum ersten Mal das Herbstkonzert im neuen Veranstaltungssaal statt. Für Kapellmeister Christian Hatzenbichler war das sein letztes Konzert in Marchtrenk. Mit dem „Marchtrenker Marsch“, den er für die Stadt Marchtrenk komponiert hat, verabschiedete er sich von seinem Publikum, das er immer wieder begeistern konnte.

2017

Einstimmig wurde Alexander Krumenacker zum neuen Obmann gewählt. Als Stellvertreter stellen sich Barbara Bruckner vom Sinfonieorchester und Richard Jahn vom Blasorchester zur Verfügung.

Zu Beginn des Jahres war das Blasorchester noch immer auf Kapellmeistersuche. Thomas Brillinger erklärte sich bereit interimistisch die Probenarbeit weiterzuführen. Unter seiner Leitung spielte das Blasorchester ein Frühjahrskonzert im Trenk.S. Mit Marian Marc Margowski endete die Kapellmeistersuche des Blasorchesters. Beim Herbstkonzert trat das Blasorcherster erstmals unter seiner Leitung auf.

2018

Die „Jamnight der Blasmusik“ als neues Konzertkonzept für die Jugend- und Kulturszene zeigte am 13. April die großartige Vielseitigkeit der Blasmusik. Als absolut partytauglich bewies sich auch das Blasorchester des Musikvereins Marchtrenk.

Am 30. Juni war erstmals das vom Kulturreferat der Stadt veranstaltete Klassik-Open Air "Oper in the City" am Marchtrenker Stadtplatz zu hören. Dabei gab das Sinfonierorchester des Musikvereins gemeinsam mit den sensationellen Opernsängern Arien und Duette zum Besten. Ein zweitägiger musikalischer Ausflug führte die Marchtrenker MusikerInnen am 8. und 9. September über die Wachau nach Tulln. Ein besonderes Erlebnis war die Schifffahrt auf der Donau von Wien nach Bratislava. Das Blasorchester des Musikvereins fungierte als „Bordkapelle“ und unterhielt die Passagiere mit flotter Musik.

2020

Das Jahr 2020 war durch die Corona- Pandemie geprägt, die ein Kulturprogramm für den Musikverein nicht zuließ. Kreative Konzepte wie die Verbreitung von Musikvideos aus den Wohnzimmern waren gefragt. Für die Bewohner im Altenheim wurden Platzkonzerte gespielt, die die Bewohner vom Balkon aus mitverfolgen konnten. Im Sommer wurden Garten-Proben im kleinen Rahmen - mit dem kolportierten „Baby-Elefanten“ dazwischen – abgehalten. Im September konnte der traditionelle Maigruß nachgeholt werden.

2022

Im dritten Anlauf konnte am 10. April endlich das Herbstkonzert von 2020 bzw. 2021 nachgeholt werden. Der neue Kapellmeister des Blasorchesters, Johannes Hubmer, zeigte mit dem Sinfonieorchester sein großartiges Talent als junger Tenor und nach der Pause konnte sich das Publikum von seinen Fähigkeiten als Orchesterleiter des Blasorchesters überzeugen. Der Musikverein entschied, den Reinerlös des Frühjahrskonzertes an jene Menschen zu spenden, die aufgrund des Krieges aus der Ukraine geflohen sind und in Marchtrenk eine Bleibe gefunden haben. Die Stadtgemeinde erklärte sich bereit, den Betrag zu verdoppeln. Zum dritten Mal wurde der Musikverein zum Röschitzer Winzerfest eingeladen. Erneut konnte das Blasorchester unter Kapellmeister Johannes Hubmer beim Dämmerschoppen im alten Steinbruchs seine Vielseitigkeit und Flexibilität unter Beweis stellen. Beim Herbstkonzert wurde Markus Springer von Bürgermeister Paul Mahr, Kulturstadträtin Heidi Strauss sowie Musikvereinsobmann Alexander Krumenacker für 25 Jahre künstlerische und freundschaftliche Zusammenarbeit geehrt.

2023

Der Musikverein Marchtrenk lud am 4. Juni Kinder mit ihren Eltern zu einer spannenden Rätselreise mit dem Maskottchen GISela ein. Die Route führte durch Marchtrenk und durch das Wunderland Musik. Mit einem Plan und vielen lustigen Fragen ging es über Umwegen zur Landesmusikschule, wo ein kleiner Schatz als Belohnung wartete. Bei herrlichstem Wetter fand anschließend im idyllischen Innenhof der Musikschule ein flottes Kinderkonzert statt. Es kamen erfreulich viele Familien zu dem einzigartigen Event. Nachdem Johannes Hubmer ein Engagement in Kaiserslautern bekommen hat, wurde wieder die Kapellmeisterstelle frei. Johann Wadauer nahm das Herbstkonzert wahr, das Orchester kennenzulernen. Es war der Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit.

2024

Großen Anklang fand am Vorabend des Muttertags ein Countdown mit dem Blasorchester, der mit der musikalischen Gestaltung der Vorabendmesse begann, mit einem Konzert im Pfarrsaal weitergeführt wurde und mit einer Party, die bis zum Muttertag dauerte, endete. Am 3. Juni vertrat das Blasorchester beim Landes-Blasmusikfest „Linz erklingt“ den Bezirk Wels-Land mit einem Platzkonzert an der Landstraße. Das Blasorchester hat nach längerer Pause wieder bei einer Konzertwertung teilgenommen und in Freistadt mit zwei Pflichtstücken und einem Wahlstück eine Goldmedaille erspielt! Mit Kevin Lindlbauer als neuem Obmann hat das Ruder wieder ein Nichtmusiker übernommen. Er hat den Verein bereits in verschiedenen Funktionen unterstützt, ob in der ersten Reihe als Marketender, in der letzten Reihe als „Trommelhund“, bei den Konzerten hinter der Bar und am Ball bei den Showeinlagen. Ihn zeichnen Teamgeist und Engagement aus.

2025

Ein überwältigender Erfolg war "Musical Moments", eine Zusammenarbeit zwischen dem Musicalverein MUVE, dem Blasorchester des Musikvereins und der Stadtgemeinde. Ein Feuerwerk aus wunderbaren Musicalmelodien erlebten Ende März die fast 800 Besucher im Kulturraum Trenk.S. Julia Scheuchenegger vom MUVE und Kapellmeister Johann Wadauer erstellten ein Programm, das die Vielfalt in diesem Genre abbildete. Nach mehreren Jahren Pause gestaltete das Sinfonieorchester unter Markus Springer ein Unterhaltungskonzert im Foyer des Bezirksaltenheims. Mit dabei der Welser Operettentenor und Rollschuhwirt Gunter Köberl. Auf Einladung des Kulturreferats der Stadtgemeinde durfte das Sinfonieorchester bereits zum vierten Mal ein Klassik Open Air am Stadtplatz gestalten.

2026

Das Jahr steht im Zeichen des Jubiläums „175 Jahre MVM“.

 

 

Funktionäre

Obmann

Name Von Bis
Lindlbauer Kevin 2024 heute
Krumenacker Alexander 2017 2024
Hubmer Rudolf 2006 2017
Oswald Walter 1997 2006
Aigmüller Heinz 1988 1997
Neundlinger Albert 1967 1988
Schatzl Hubert 1963 1967
Graf Hans 1960 1963
Paulus Karl 1955 1960
Burgstaller Franz 1946 1955
Hofer 1939 1946
Burgstaller Franz 1938 1939
Becker Ernst 1904 1938

Stabführer

Name Von Bis
Leibetseder Harald 2014 heute
Kropsch Dagobert 1988 2014
Burgstaller Josef 1964 1988
Odehnal Alois 1961 1964
Hofwimmer Karl 1958 1961

Kapellmeister Blasorchester (ab 1950)

Name Von Bis
Wadauer Johann 2023 heute
Hubmer Johannes 2020 2023
Margowski Marian Marc 2017 2020
Hatzenbichler Christian 2012 2017
Eder Franz 2004 2012
Springer Markus 1996 2004
Petscher Franz 1994 1996
Gruber Gerhard 1992 1994
Habenschuss Robert 1980 1992
Petscher Franz 1964 1980
Rescheneder Willi 1963 1964
Kropsch Alfred 1960 1963
Preining Ernst 1959 1960
Matulik Kurt 1950 1959

Kapellmeister Sinfonieorchester (ab 1950)

Name Von Bis
Springer Markus 1996 heute
Habenschuss Robert 1985 1996
Weber Leo 1979 1985
Mesarosch Edgar 1976 1979
Weber Leo 1973 1976
Preining Ernst 1964 1973
Matulik Kurt 1960 1964
Preining Ernst 1950 1960

Kapellmeister (1904 - 1950)

Name Von Bis
Graf Hans 1946 1950
Preining Ernst 1939 1946
Schmidhuber Hans 1928 1939
Stritzinger (Gastwirt) 1918 1928
Mitterbauer (Schuhmacher) 1918 1928
Albrecht (Hauptmann) 1914 1918
Fischer (Unteroffizier) 1914 1918
Kopetzky (Unteroffizier) 1914 1918
Fischill Josef 1904 1914

Quellenangabe:
Chronik des Musikvereines Marchtrenk, zusammengestellt von Wolfgang Heindl. 1996.
Chronik des Sinfonieorchesters zusammengestellt von Lars Laubold
Gruppenbilder aus 1905, 1908, 1935: Digitalarchiv Wöhrer (Wiener) / https://www.ooegeschichte.at
Alle Abbildungen, wenn nicht anders angeführt, im Besitz des Musikverein Marchtrenk.